12.10.2026

IVAM bringt internationale Medizintechnik-Kompetenz auf der COMPAMED 2026 zusammen

IVAM-Gemeinschaftsstand, High-Tech-Forum, Technical Tours und praxisorientierte Sessions verbinden Technologien, Hersteller und Anwender
Quelle: Bondus, IMS - Integrated Mechanization Solutions, Feinwerkoptik Zünd AG, IVAM, Endress+Hauser, advanced fiber tools GmbH, Percipio Robotics
12.10.2026

Wenn die internationale Medizintechnikbranche vom 16. bis 19. November 2026 in Düsseldorf zusammenkommt, präsentiert das IVAM Microtechnology Network erneut ein umfangreiches Programm auf der COMPAMED und der parallel stattfindenden MEDICA. Im Mittelpunkt stehen der internationale IVAM-Gemeinschaftsstand mit angeschlossenem COMPAMED HIGH-TECH FORUM, neue anwendungsbezogene Technical Tours, praxisorientierte Hands-on Sessions und internationale Networking-Angebote.

Auf rund 700 Quadratmetern präsentieren sich in Halle 8a rund 50 Aussteller und Partner aus zwölf Nationen. Die technologische Bandbreite reicht von Photonik, Optik und Lasertechnik über Mikrofluidik, Point-of-Care-Diagnostik, Sensorik und Mikroelektronik bis zu innovativen Materialien, funktionalen Beschichtungen, Präzisionsfertigung, Automation und digitalen Produktionslösungen.

Damit bildet der Gemeinschaftsstand wesentliche Teile der medizintechnischen Wertschöpfungskette ab: vom Werkstoff und der einzelnen Komponente über Entwicklung und Prototyping bis zur skalierbaren und regulierungskonformen Produktion. Die enge Verbindung von Ausstellung, Fachforum und Networking schafft einen zentralen internationalen Treffpunkt für Technologieanbieter, Forschungseinrichtungen, Medizinproduktehersteller und Anwender.

Technologische Zukunftsthemen und industrielle Umsetzung

Das COMPAMED HIGH-TECH FORUM by IVAM greift zentrale Entwicklungen der modernen Medizintechnik auf. Zu den Schwerpunkten gehören intelligente Sensorlösungen, Laser- und Photonik-Anwendungen, Mikrofluidik sowie die transatlantische Zusammenarbeit zwischen Europa und Nordamerika. Die Beiträge zeigen, wie medizinische Systeme kleiner, präziser, intelligenter und stärker vernetzt werden.

Eine besondere Rolle spielen innovative Materialien und Fertigungsverfahren. Biokompatible Beschichtungen, PFAS-freie Werkstoffe, medizinische Silikone, Glasstrukturen und spezielle Membranen beeinflussen Funktion, Sicherheit, Lebensdauer und industrielle Herstellbarkeit medizinischer Produkte. In Verbindung mit Photonik, Sensorik und Mikrofluidik entstehen daraus neue Lösungen für Diagnostik, kontinuierliches Health Monitoring, minimalinvasive Therapien und personalisierte Medizin.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Transfer in die industrielle Anwendung. Zahlreiche Beiträge beschäftigen sich mit der Frage, wie eine technologische Idee in ein skalierbares, regulatorisch konformes und wirtschaftlich erfolgreiches Produkt überführt werden kann. Dazu gehören Designtransfer, Fertigung, Automatisierung und Qualitätssicherung ebenso wie Zulassung und internationaler Marktzugang.

„Die Medizintechnikzulieferindustrie verfügt über eine enorme Innovationskraft. Die zentrale Herausforderung besteht darin, gute Ideen erfolgreich von der Forschung über Entwicklung und Industrialisierung bis zur Zulassung und Anwendung zu bringen. Dafür müssen sehr unterschiedliche Kompetenzen zur richtigen Zeit zusammenkommen. Genau diese Verbindungen wollen wir auf der COMPAMED schaffen“, erklärt Tim Merforth, Geschäftsführer des IVAM Microtechnology Network.

Neue Technical Tours führen zu konkreten Anwendungen

Neu im Programm sind anwendungsbezogene Technical Tours, die direkt vom Gemeinschaftsstand starten. Die kuratierten Führungen bündeln ausgewählte Aussteller und Technologien entlang konkreter medizinischer Anwendungen. Sie zeigen kompakt, wie Mikrotechnologien Innovationen in der Diagnostik, im kontinuierlichen Health Monitoring, bei minimalinvasiven Eingriffen und in intelligenten Drug-Delivery-Systemen ermöglichen.

Für Fachbesucherinnen und Fachbesucher bieten die Touren eine attraktive Möglichkeit, relevante Lösungen gezielt kennenzulernen, technologische Ansätze miteinander zu vergleichen und direkt mit den passenden Unternehmen ins Gespräch zu kommen.

Die etablierte Hands-on Session zur Mikrofluidik findet weiterhin im Umfeld der COMPAMED statt. Zusätzlich wird das Format fachlich angepasst und auch auf der parallel stattfindenden MEDICA angeboten. Damit werden Hersteller von Komponenten und Verfahren noch unmittelbarer mit Geräteherstellern und Anwendern aus dem medizinischen Umfeld vernetzt.

„Europe meets North America“ stärkt den transatlantischen Austausch

Ein weiterer Höhepunkt ist die Session „Europe meets North America“. Vor dem Hintergrund handelspolitischer Unsicherheiten stehen regionale Fertigungskapazitäten, resiliente Lieferketten, gemeinsame Produktentwicklung und ein effizienter Marktzugang im Mittelpunkt. Die Beiträge behandeln unter anderem Materialinnovationen, medizinische Silikone, Beschichtungen, miniaturisierte Medizinprodukte und minimalinvasive Technologien. Darüber hinaus werden regulatorische Fragen wie die Anforderungen von FDA und EU-IVDR sowie neue, KI-gestützte Ansätze für regulatorische Strategien diskutiert.

Europa und Nordamerika verfügen über komplementäre technologische Kompetenzen und bleiben wirtschaftlich eng miteinander verbunden. Das Forum schafft deshalb Raum für belastbare internationale Partnerschaften und ein besseres Verständnis der jeweiligen Märkte, Produktionsbedingungen und regulatorischen Anforderungen.

Im Anschluss an die Session beginnt am 18. November das Networking „Europe meets North America“ in der IVAM Lounge in Halle 8a, Stand F29. Bei Snacks und Getränken können Aussteller, Besucher und internationale Partner ihre Gespräche vertiefen und neue Kontakte knüpfen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Mit dem Gemeinschaftsstand, dem COMPAMED HIGH-TECH FORUM, den neuen Technical Tours, den Hands-on Sessions und den internationalen Networking-Angeboten verbindet IVAM technologische Kompetenz mit konkreten medizinischen Anwendungen. So entsteht auf der COMPAMED und der MEDICA eine Plattform, auf der neue Projektideen, internationale Kooperationen und marktfähige Lösungen entwickelt werden können.

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