Branchentreffen der internationalen Mikrotechnikszene: IVAM Hightech Summit 2021 zeigte Trends und Zukunftsmärkte

01.09.2021

Die Mikrotechnik trägt massiv zur Weiterentwicklung von z.B. smarten Sensortechnologien, Biotechnologien, Robotik und alternativen Energiekonzepten sowie minimalinvasiver, miniaturisierter Medizintechnik bei. Beim virtuellen IVAM Hightech Summit 2021 versammelten sich die internationalen Mitglieder der Netzwerke AMA Verband für Sensorik und Messtechnik, MinacNed - Association for Microsystems and Nanotechnology, Optence - Kompetenznetz Optische Technologien, der Initiative Nano in Germany und der JETRO Düsseldorf - Japan External Trade Organization auf Einladung des IVAM Fachverband für Mikrotechnik, um ein umfassendes Konferenzprogramm anzubieten. Mehr als 60 Präsentationen und Keynotes in neun technologischen Sessions zeigten umfassend auf, wie groß die Relevanz der Schlüsseltechnologien für Industrie, Wirtschaft, Klimaschutz und Gesundheit der Weltbevölkerung ist. 

Mikrofluidik, Photonik und Sensortechnologien im Fokus 

Große Themen in diesem Jahr waren u.a. die Mikrofluidik, insbesondere für biotechnologische Prozesse. Das Thema erlangt aktuell große Aufmerksamkeit, sicher auch durch die bahnbrechenden Entwicklungen zur Pandemiebekämpfung, bei der die Mikrofluidik sowohl die Entwicklung der Impfstoffe als auch die Testverfahren massiv vorangetrieben hat. 

Die Photonik, in der es zurzeit viele wichtige Neuentwicklungen gibt – von neuen Mikro/Nanostrukturierungsmethoden, über den Einsatz in Lasern, bis hin zur Quantentechnologie – war ein viel beachtetes Thema und sorgte für angeregte Diskussionen. Auch die Integration auf elektronischen Chips schreitet weiter voran. Zudem wurde erneut bestätigt, dass die Mikrotechnik für aktuelle und zukünftige Entwicklungen in der Medizintechnik eine große Rolle spielt. 

Internationales Programm, internationale Partner: erfolgreiche Geschäftsanbahnung 

Vortragende aus mehr als zehn Nationen in Asien, Europa und den USA informierten rund 250 Interessierte über technologische Prozesse, Produkte, Verfahren und Erfolgsgeschichten. Die japanische JETRO stellte, im Rahmen einer eigenen Session, innovative japanische Hightechunternehmen und ein Exportprogramm vor. Diese zeigten sich höchstzufrieden mit den gewonnen Kontakten. Auch die weiteren internationalen Partnernetzwerke wollen die gemeinsame Veranstaltung künftig gerne fortsetzen. Aus dem Teilnehmerfeld gab es ebenfalls viel Lob für das digitale Rahmenprogramm der Konferenz, welches aus einer Networking-Area, Produktpräsentationen und Begleitausstellung bestand. Insbesondere die gute Qualität der geknüpften Kontakte wurde mehrfach betont. Einige Firmen konnten direkt neue Kunden gewinnen. 

„Mit dem IVAM Hightech Summit wollen wir weiterhin zeigen, welche Konzepte und Ideen die führenden Köpfe der Branche gerade erarbeiten und was erfolgreich in Produkte umgesetzt werden kann. Ob wir das im kommenden Jahr – aufgrund des großen internationalen Teilnehmerfeldes – erneut virtuell oder als Live-Event umsetzen werden, wird diskutiert. Fest steht, dass es 2022 den nächsten IVAM Hightech Summit geben wird“, erklärt IVAM-Geschäftsführer Dr. Thomas Dietrich.